Zweckverband fördert Erneuerbare gemeinsam mit Städtischen Werken und SUN

31.08.2011

Regionale Zusammenarbeit für mehr Wertschöpfung in Nordhessen

Dezentral und regenerativ ist die Zukunft der Energieversorgung, ist sich Dr. Thorsten Ebert sicher – zumindest mit der Städtische Werke AG aus Kassel und der SUN. (Bild Städtische Werke AG)

Kassel, 26. August 2011. Eine frische Brise bläst der Zweckverband Raum Kassel (ZRK) in Richtung Windkraft und Erneuerbare Energien. Der Verbandsvorstand will die regenerativen Energien und insbesondere die Windkraft konsequent auszubauen.

 

Als Partner soll die Städtische Werke AG oder die Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) gewonnen werden. In Zeiten von Ressourcenverknappung und des Klimawandels will der Zweckverband gemeinsam mit den Kommunen die Energiewende vorantreiben und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung stärken.

 

Die Verbandsversammlung soll nach dem Willen des Vorstands des Zweckverbandes einen Grundsatzbeschluss fassen, mit den Städtischen Werken aus Kassel oder der SUN eine Kooperationsvereinbarung abzuschließen.

 

„Die sechs Stadtwerke der SUN haben viel Erfahrung im Ausbau umweltfreundlicher Energieerzeugungsanlagen. Außerdem  sind wir kommunal geprägt und stehen für die Wertschöpfung in Nordhessen. Deshalb ist eine Zusammenarbeit mit den Kommunen des Zweckverbandes, aber auch weiteren Kommunen in Nordhessen sinnvoll“, so Dr. Thorsten Ebert, Vorstand der Städtische Werke AG.

 

Der Grundsatzbeschluss, der der Verbandsversammlung zur Abstimmung vorliegt, sieht in der Nutzung heimischer Ressourcen Nordhessens auch die Chance, die Region zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu versorgen. „Das geht nur mit innovativer und effizienter Technik, vor allem aber muss der Energieverbrauch reduziert werden. Ohne dezentrale Energieversorgungskonzepte ist das nicht realisierbar. Und für Dezentralität stehen wir lokal und regional tätigen Stadtwerke“, so Ebert.

 

Martin Rühl, Geschäftsführer der SUN und der Stadtwerke Wolfhagen, begrüßt den Vorstoß des Zweckverbandes: „Die Energiewende in Nordhessen ist möglich. Dafür müssen alle beteiligten Städte und Kommunen ein gemeinsames Konzept haben.

 

Klar muss sein, dass das Interesse der gesamten Region im Vordergrund steht. Das geht mit regional verwurzelten und kommunalen Partnern. Die SUN-Partner stehen für eine regional orientierte Entwicklung, Stärkung der Wirtschaftskraft, mehr umweltfreundliche Energie und sichere Arbeitsplätze hier in Nordhessen.“

 

Im ersten Schritt solle die derzeitige Situation untersucht werden: Wie hoch sind die Verbräuche, wo gibt es welche Erzeugungsanlagen und welche Einsparmöglichkeiten können realisiert werden. Im nächsten Schritt müsse dann nach geeigneten Standorten besonders für Windanlagen gesucht werden. Denn die Windkraft biete das höchste Potential in der Region. „Deshalb ist es unerlässlich, Akzeptanz für die Anlagen bei der Bevölkerung zu schaffen. Beispielsweise auch über Bürgerbeteiligung bei der Projektentwicklung aber auch bei der Finanzierung und letztlich beim Gewinn“, ergänzt Ebert.




Herzlich willkommen bei SUN - Stadtwerke Union Nordhessen